Bei längerem Gebrauch kann die einteilige Hülle des 87311 Flanschschlauchkupplung kann aufgrund von Materialermüdung allmählich nachlassen. Die einteilige Hülse besteht üblicherweise aus Metallwerkstoffen. Unter langfristigen Arbeitsbedingungen mit hohem Druck, hochfrequenten Impulsen oder Vibrationen kommt es zu mikroskopischen Veränderungen im Inneren des Metallmaterials. Mit der Zeit häufen sich diese mikroskopischen Veränderungen weiter und können schließlich zu Metallermüdungsrissen führen. Diese Risse können zunächst sehr subtil und schwer zu erkennen sein, sie werden sich jedoch mit zunehmendem Arbeitszyklus allmählich vergrößern. Sobald sich die Risse bis zu einem gewissen Grad ausdehnen, beeinträchtigen sie die strukturelle Festigkeit der Muffe erheblich, sodass die Zuverlässigkeit der Verbindung nicht mehr wirksam verbessert werden kann.
Auch Verschleiß und Korrosion sind wichtige Gründe für die verminderte Zuverlässigkeit der einteiligen Hülse der Flanschschlauchkupplung 87311 nach längerem Einsatz. Bei häufigen Verbindungs- und Trennvorgängen bewegt sich die Kontaktfläche von Muffe und Schlauch bzw. Flansch weiterhin relativ zueinander, was zu Verschleiß führt. Dieser Verschleiß erhöht die Rauheit der Kontaktfläche und vergrößert allmählich das Passungsspiel, wodurch die Dichtheit der Verbindung beeinträchtigt wird. Wenn die Verbindung gleichzeitig in einem korrosiven Medium arbeitet, wird die Oberfläche der Hülse durch Chemikalien korrodiert. Durch Korrosion wird der Schutzfilm auf der Metalloberfläche zerstört, was dazu führt, dass sich das Metallmaterial allmählich auflöst oder elektrochemische Reaktionen eingeht, was zu einer verringerten Festigkeit und Haltbarkeit der Hülse führt und ihre Fähigkeit zur Verbesserung der Verbindungszuverlässigkeit schwächt.
Langfristige Vibrationen und Stöße haben einen erheblichen Einfluss auf die Zuverlässigkeit der integrierten Hülse der Flanschschlauchkupplung 87311. Während des Betriebs der Anlage ist die Hülse weiterhin Vibrationen ausgesetzt. Diese Vibration kann dazu führen, dass sich die Verbindung zwischen Hülse und Schlauch oder Flansch allmählich löst und der ursprünglich feste Sitz zerstört wird. Mit der Zeit nimmt die Lockerung immer mehr zu und kann sogar zu Schäden am Gewinde oder an der Klemme führen. Darüber hinaus übt die Flüssigkeit unter Bedingungen mit hohem Druck und hoher Durchflussrate eine Aufprallkraft auf die Hülse aus. Diese Aufprallkraft kann dazu führen, dass sich die Hülse verformt und ihre ursprüngliche Form und Größe verändert, wodurch die Passgenauigkeit am Schlauch oder Flansch beeinträchtigt und die Zuverlässigkeit der Verbindung verringert wird.
In einer Umgebung mit hohen Temperaturen ändern sich die Eigenschaften von Metallwerkstoffen. Hohe Temperaturen beschleunigen den Alterungsprozess des Materials, führen zum Wachstum der Metallkörner und verändern die Organisationsstruktur, was zu einer verringerten Festigkeit und Zähigkeit des Materials führt. Gleichzeitig kann eine hohe Temperatur auch zu einer thermischen Ausdehnung der Hülse führen. Bei ungleichmäßiger Ausdehnung entstehen Spannungen im Inneren der Hülse, die Ermüdungsschäden weiter beschleunigen. In einer Umgebung mit niedrigen Temperaturen werden Metallmaterialien spröde und ihre Schlagfestigkeit wird erheblich verringert. Wenn die Hülse äußeren Kräften ausgesetzt wird, ist es wahrscheinlicher, dass sie spröde bricht, und kann daher nicht zur Verbesserung der Verbindungszuverlässigkeit beitragen.


